Herzlich Willkommen kleine „Lotti“

Aaaalso, wer mir auf Instagram folgt, der hat es sicherlich schon mitbekommen: wir haben Zuwachs bekommen! 😀 

Dieser Zuwachs kam einerseits recht unverhofft, andererseits aber eben auch nicht….Aber dazu muss ich euch die Geschichte von Anfang an erzählen. Und ich fange gaaaanz von vorne an 😆 

Also ich hatte mein Leben lang schon immer Hunde um mich herum. Sowohl meine Großeltern, als auch meine Mutter und schließlich auch ich selbst hatten einen Hund. Dazu kommen eben auch Freunde und Bekannte mit Hunden. Kurz: Ich hatte eigentlich immer Hunde in meinem Leben und finde diese Tiere – neben Pferden natürlich – einfach ganz wunderbar und toll!

Nachdem ich ja nun vier eigene Pferde habe und daher sowieso fast den ganzen Tag im Stall verbringe, keimte bei mir der winzig-kleine Gedanke nach einem eigenen Hund. Der wäre den ganzen Tag bei mir im Stall, könnte mit den anderen Hunden im Stall toben, wäre immer an der frischen Luft und hätte immer Spaß. Hinzu kommt, dass ich ja im Home-Office arbeite und der Hund so quasi nie alleine wäre. In meinen Augen könnte ich einem Hund also ein tolles und glückliches Leben bieten.

Mein Freund war von der Idee allerdings nicht wirklich angetan, da er noch nie Tiere hatte und es sich schlicht und einfach nicht vorstellen konnte, wie ein Leben mit Hund aussieht. Daher haben wir das Thema Hund eigentlich fürs Erste abgehakt.

Doch manchmal kommt es im Leben eben völlig anders und ich denke, dass manche Dinge auch nicht ohne Grund passieren! So kam es, dass ich eines Morgens in den Stall kam und eine liebe Bekannte aus dem Stall einen jungen Hund dabei hatte und mich fragte, ob ich einen Hund haben möchte. Dieser Hund wurde aus einem schlechten Zuhause heraus geholt worden und war nun zur Pflege bei meiner Bekannten. Da diese aber bereits einen Hund und noch dazu ein Kleinkind hat, kam es für sie nicht in Frage den Hund zu behalten und so suchte sie dringend ein Zuhause.

Ich war zunächst erst einmal ein bisschen perplex, doch dann dachte ich mir: „Klar, warum nicht!?“ Sofort habe ich Bilder von der kleinen Hündin gemacht und sie meinem Freund geschickt. Während ich schon ein kleines Bisschen verliebt in das arme Häufchen war, war er nicht ganz so begeistert und so ging ich am Nachmittag wieder vom Stall heim. Ohne Hund. Am folgenden Wochenende schnappte ich mir meinen Freund und nahm ihn mit zu Stall. Mit dem heimlichen Plan ihm den Hund zu zeigen und zu hoffen, dass er sich in das kleine Knautschgesicht der Hündin verliebt. 

Mein Freund hat sich dann auch ein wenig mit der Hündin beschäftigt, sie gestreichelt und sie sogar zum Gassi gehen mitgenommen. Doch als wir dann wieder heim wollten, gab er die Hündin wieder zu meiner Bekannten und meinte, dass der Hund zwar süß sei, aber mehr eben auch nicht.

So vergingen nun einige Wochen, in denen die kleine Hündin bei der Bekannten aus dem Stall wohnte und lebte, sie jedoch einfach kein neues Zuhause fand. Da ich ja so gut wie jeden Tag im Stall bin und die Bekannte ihre Hunde immer mitnimmt, sah ich die kleine Hündin jeden Tag und war jeden Tag traurig darüber, dass sie einfach kein Zuhause fand. Ich knuddelte sie jeden Tag, spielte immer ein wenig mit ihr und nahm sie sogar zusammen mit meinen Pferden mit zum Spazieren. Ich beschäftigte mich also über einige Wochen immer ein wenig mit ihr und fand sie einfach jeden Tag niedlicher und toller.

So hatte ich auch diese ganzen Wochen um mir darüber klar zu werden, ob ich die Kleine wirklich will und mein Freund und ich haben oft und viel darüber geredet, sie doch zu nehmen. Wir haben Vor- und Nachteile abgewägt und wirklich losgelassen hat uns der Hund eigentlich nie…

Und wie ich oben schon schrieb: manche Dinge passieren vielleicht nicht ohne Grund! Die Kleine fand einfach kein gutes, passendes Zuhause, ich sah sie über Wochen hinweg fast jeden Tag und insgeheim wollte ich sowieso einen Hund. Also warum nicht sie?! Warum ihr nicht ein tolles Zuhause geben?!

Nach vielen Wochen Bedenkzeit kam es dann eben, dass ich die kleine „Lotti“ eines Tages einfach eingepackt und mit nach Hause genommen und somit meinen Freund überrascht habe. Denn auch er hatte mittlerweile immer wieder gesagt: „Hol die Kleine doch einfach zu uns und wir probieren es mal.“

Und als mein Freund nach Hause kam, hat er sich wirklich gefreut „Lotti“ zu sehen und irgendwie hat sich alles so richtig angefühlt. Als wär sie schon immer bei uns. Sie hat sich sofort wohl gefühlt und schon die erste Nacht komplett durch geschlafen. Kein Weinen, kein Jammern. Nichts. 

Und so darf ich euch „Lotti“ nun als neues Familienmitglied vorstellen und hoffe, dass sie lange bei uns bleibt und wir viel Freude zusammen haben!

 

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