Horse Diary 07.06.2017

Nachdem es die letzte Zeit so schön warm war, ist es heute echt ganz schön abgekühlt. Mein Auto hat heute morgen nur ganze 8°C angezeigt. Brrrrr! 😐 

Begonnen habe ich den Tag heute wieder mit Siobhán. Da es ja die letzten Tage geregnet hat, konnten die Pferdchen leider auch nicht auf die Koppel. So habe ich mir heute einmal schön Zeit genommen und Siobhán gründlich geputzt und mir auch einmal wieder ihren Schweif und Behang vorgeknöpft. Man sollte ja eigentlich meinen, dass das Schweif-Kämmen in gefühlten 5 Sekunden erledigt ist, nicht so bei Siobhán. Dieser Schweif ist einfach…enorm. Ganz ehrlich, ich habe noch nirgends sonst SOLCH einen dicken, üppigen Schweif gesehen. Da war es heute mal nötig wirklich gründlich durch zu bürsten und die ausgefallenen, losen Haare darin zu entfernen.

Ich habe mich heute einmal wieder für den Springsattel entschieden. Ich hatte ihn nun schon ziemlich lange nicht mehr auf dem Tinkerchen und wollte ihn endlich mal wieder nutzen. Außerdem habe ich eine meiner „neuen“ Eskadron Schabracken probiert (Heritage-Kollektion) und sie steht Siobhán richtig toll! Leider habe ich vergessen ein Foto davon zu machen 😯 Das muss ich unbedingt noch nachholen!

Das Feeling im Springsattel war nach so langer Zeit etwas ungewohnt, aber wir sind schnell wieder reingekommen. Heute haben wir viele Seitengänge geübt und ansonsten viel Trabarbeit mit ein wenig Galopp gemacht. Danach ging es dann noch zusammen mit einer anderen Reiterin eine kleine Runde ins Gelände. Die Dicke war heute wieder super lieb, fast schon ein wenig träge, aber ist ja kein Wunder bei dem ständigen Hin und Her mit dem Wetter.

 

Da ich mit Tari ja so langsam wieder ein wenig mehr mache, gab es heute wieder Bodenarbeit für uns. Auch mit ihm habe ich kurze Einheiten mit Seitengängen vom Boden aus geübt. Ansonsten haben wir wieder unsere üblichen Übungen gemacht. Folgen, anhalten, Abstand halten, rückwärts richten. Einfach das kleine 1×1 der Bodenarbeit. Da Tari ja aus dem harten Turniersport kommt, kennt er davon absolut nichts. Niemand hat je zuvor Bodenarbeit mit ihm gemacht und so erarbeite ich gerade alles komplett neu mit ihm.

Für mich ist das einfach klasse, da ich es toll finde, alles mit ihm zu entdecken und ihm alles von Grund auf bei zu bringen. Tari tut sich teilweise schon noch schwer und versteht noch nicht alles so gut. Er ist immerhin ja auch schon 12. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass er es nicht fassen kann, dass die ganze Übung zum Beispiel nur aus bravem Folgen und Nebenher laufen besteht.

Fortschritte sind auf jeden Fall erkennbar! Oft lässt sich Tari noch sehr leicht durch Wind, Geräusche oder Bewegungen ablenken, aber er lässt sich auch schnell wieder „fangen“. 

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4 comments

  1. Ich folge deinem Blog schon länger und muss nun mal loben 🙂 Deine Berichte sind schön zu lesen und ich freue mich immer, Neues von euch dreien zu erfahren. Vielen Dank dafür <3

    Liebe Grüße
    Anja

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