Horse Diary 18.08.2017

Heute war wieder einmal ein recht normaler Tag. In letzter Zeit ist ja mein Stallalltag ein wenig aus der Norm, denn es sind Ferien und im Stall ist es daher nicht so gewohnt ruhig, wie sonst :mrgreen: Außerdem habe ich ja momentan auch noch meine Pflegekinder, nach denen ich auch ein wenig sehen muss. Zwei Pferden muss ich jeden morgen Augentropfen verabreichen und Eines davon auch noch mit Tensolvet einschmieren. Das dritte Pferd benötigt gewässerte Heunetze und spezielles Futter 😉 

Und ich selbst habe seit Neuestem ja vier Pferde. Ihr seht also, es ist gerade echt viel Arbeit!

Den Tag heute habe ich wieder mit Siobhán begonnen. Eigentlich wollte ich nur kurz in die Halle zum Aufwärmen und dann raus ins Gelände mit ihr. Aber irgendwie haben wir zwei uns in der Halle „festgefahren“ und haben dort kräftig gearbeitet. Wir haben im Prinzip nur Trabarbeit gemacht, mit vielen Volten und Biegungen. Und die Dicke war anfangs wieder so steif und hat sich so ins Gebiss gelehnt, dass ich eine ganze Weile benötigt habe, bis sie weicher wurde und schließlich auch die Volten ordentlich gelaufen ist. Nach gut einer Stunde traben waren wir beide ein bisschen k.o., vor allem Siobhán war aber richtig müde und gut verschwitzt, sodass wir dann guten Gewissens aufgehört haben. Wir haben dann noch ein bisschen gekuschelt, es gab Futter und danach ging es wieder auf die Koppel.

Anschließend habe ich mit Tari weiter gemacht. Der wurde heute wieder longiert und auch er musste heute ganz schön ackern. Ich habe ihn eine gute Stunde longiert und Tari war am Anfang wieder so extrem „lümmelig“, unaufmerksam und hat in der Gegend rumgeglotzt, dass ich angefangen habe extrem viele Übergänge einzubauen. Trab-Galopp-Schritt-Galopp-Trab-Galopp. Und immer nach einem viertel oder halben Zirkel wechseln. Zum einen hat Tari dann endlich mal aufgepasst und zum anderen ist es eine tolle Übung zur Aufmerksamkeit und gut für die Popomuskeln. Aber es strengt auch verdammt an. 

Nach der Stunde longieren war auch Tari ganz schön müde und ziemlich verschwitzt, sodass er sich erst einmal ausgiebig wälzen musste. Danach gab es natürlich noch sein gewohntes Futter und auch er durfte zurück auf die Koppel.

Lucky hatte heute frei, da der Hufschmied da war, um ihm die Sliders hinten abzuziehen. Die hatte er noch von der Vorbesitzerin drauf und ich habe absolut keine Verwendung dafür bzw. finde es ziemlich sinnlos einem Pferd mit Hufrolle Sliding Eisen aufzuziehen. Ich werde mit Sicherheit keine Sliding Stops mit dem armen Lucky machen und ich bezweifle auch sehr stark, dass er dazu in der Lage wäre. Und wenn, dann nur unter großen Schmerzen. Also weg mit den Dingern!

Außerdem will ich versuchen, dass Lucky zu Tari und Siobhán auf meine eigene Koppel zieht. Denn momentan steht er noch bei anderen Pferden und für mich wäre es eben sehr schön, wenn alle zusammen sind. Auch deshalb mussten die Eisen hinten weg, damit nichts passiert und es keine Verletzungen gibt. 

Allerdings wird es höchstwahrscheinlich sowieso nicht klappen mit den Dreien. Denn zwei Wallache und nur eine Stute ist immer kritisch. Da die Jungs aber eigentlich sehr verträglich und lieb sind, möchte ich es aber trotzdem mal versuchen. Sollte ich sehen, dass es Ärger gibt, kommt Lucky natürlich sofort wieder weg auf eine andere Koppel.

Ich werde euch aber berichten, wie es geklappt hat 😉 

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