Kerbl Fell-Putzstein WonderStone

Frühlingszeit heißt auch gleichzeitig Fellwechsel-Zeit. Die Zeit, in der mehr Haare an der Kleidung und am Pferdebesitzer, als am Pferd selbst kleben. So fühlt es sich zumindest an. Mit normalen Striegeln und Bürsten kommt man hier nicht weit und man möchte sein Pferd ja auch möglichst gut im Fellwechsel unterstützen.

Besonders für meine Tinkerstute sind die momentanen Temperaturen recht blöd, da sie noch üppiges Winterfell hat und es eigentlich schon viel zu warm dafür ist. Beim Reiten ist sie daher schon immer ziemlich stark verschwitzt, auch wenn wir gar nicht so viel machen.

Ich möchte ihr also helfen und habe mich einmal umgesehen, was es hier so für Helferlein auf dem Markt gibt. Und es gibt seeeeehr viel! Jeder schwört auf etwas Anderes und ich finde, man muss sich da einfach ein wenig durchtesten. Jedes Pferd hat eine andere Haarstruktur und bei jedem Pferd wirkt das Eine besser, als das Andere.

Für mein Tinkerlein habe ich mich nun für den Kerbl MagicStone entschieden.

Der Stein kommt quadratisch, praktisch, gut daher und lässt sich relativ gut greifen. Er ist am Anfang etwas unhandlich – besonders für kleinere Frauenhände – aber man arrangiert sich nach kurzer Zeit damit.   Das Material erinnert mich sehr stark an einen Bimsstein, aber ich kann euch leider nicht genau sagen, ob es wirklich exakt dasselbe ist. Der Stein ist ziemlich hart und sehr rau.

Anfangs hatte ich wegen der rauen Struktur etwas Bedenken, ob das Fell dadurch nicht aufgeraut und stumpf wird. Aber hier kann ich euch Entwarnung geben. Ich habe den Stein nun schon einige Male benutzt und das Fell wird auf keinen Fall kaputt gemacht. Ganz im Gegenteil: es wird wieder weicher und glänzender, da das Winterfell sehr, sehr gut herausgezogen wird.

Und hier sind wir auch schon beim Thema. Wie gut funktioniert der Stein denn nun??

Ich kann hier ganz klar und nach sehr vielen anderen Produkttests sagen: er funktioniert meeeega! Ich war wirklich stark begeistert und hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert. Ohne viel Druck und Kraftaufwand lässt man den Stein in Fellrichtung über das Fell gleiten und die grobe Struktur des WonderStone zieht die losen Haare dann regelrecht heraus. Selbst Staub und Dreck werden ebenso gut mit dem Stein entfernt.

Ich habe wirklich nicht lange gebraucht, bis ich einen ganzen Berg an Haaren aus Siobhán herausgezogen hatte. Und dem Tinkerchen scheint es auch gefallen zu haben, denn sie stand seelenruhig da und hat die kleine Massage genossen.

Und für wen ist der WonderStone nun geeignet??

Sehr gut geeignet ist der Stein für dickes Ponyfell und ältere Pferde, die sich mit dem Fellwechsel schwer tun. Auch Pferde mit rauem, dichten Fell wie meine Siobhán sind hier sehr gut bedient. 

Für Pferde, die sehr kurzes, feines Fell haben, wie zum Beispiel mein Quarter Horse Tari, ist der Stein eventuell zu grob und bringt auch nicht dieses gute Ergebnis. Das Fell ist dann meistens zu kurz und lässt sich mit dem Stein nicht so gut herausziehen. Hier müsst ihr einfach einmal ausprobieren, ob es funktioniert.

Pferde, die sehr feinfühlig sind und eher weiche Bürsten mögen, werden den WonderStone auch nicht unbedingt so gerne mögen 😉 

Und, was sagt ihr zum dem MagicStone? Kennt ihr ihn eventuell sogar schon und nutzt ihn schon für euer Pferd? Was nutzt ihr denn am liebsten in der Fellwechsel-Zeit?

Wo erhältlich:

⇒ z. B. beim Equus Vitalis für 2,99 €

 

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