About Tari

Grundlegendes über Tari

Tari ist ein reines Quarter Horse und wurde am 01.05.2005 in Texas geboren. Er ist ein Palomino-Wallach und hat ein Stockmaß von ca. 1,54 m. Auf Grund seiner sehr guten Ausbildung ist er für mich ein toller Lehrmeister und bringt mir noch das Ein oder Andere bei. Mit ihm arbeite ich tatsächlich am liebsten unterm Sattel und bin seit seinem Sehnenschaden sehr darauf bedacht ihn gut und korrekt zu reiten. Mit ihm nehme ich auch regelmäßig an Kursen und Unterricht teil.

Seine Vorgeschichte

Wie oben schon erwähnt, kommt Tari aus den USA und wurde relativ jung nach Deutschland geholt. In welchem Alter und von Wem er angeritten wurde, ist mir leider nicht bekannt. Tari bekam eine sehr gute Reining-Ausbildung und wurde dann auch im Jahr 2009 bei der Open Futurity geshowt. 

Generell ist seine Vorgeschichte nicht ganz genau geklärt und ich weiß nicht wirklich viel darüber. Allerdings weiß ich, dass er sehr viele Besitzerwechsel durchgemacht hat und immer wieder auf verschiedenen Turnieren unterwegs war. Übrigens war er sogar bis zu seinem 11. Lebensjahr Hengst und wurde schließlich wegen angeblichen „Hengstmanieren“ kastriert.

Letztendlich sollte Tari mal wieder verkauft werden und wurde daher in den Stall von Grischa Ludwig (LQH) gebracht. Dort war er wieder in Beritt und stand ab sofort zum Verkauf. Wie es der Zufall eben so will, war ich zur selben Zeit bei LQH zum Probereiten und mir wurde – unter anderem – Tari vorgestellt. Ich bin ihn schließlich Probe geritten und habe mich letztendlich im Sattel in ihn verliebt. Kurze Zeit später habe ich den Kaufvertrag für ihn unterschrieben und er durfte zu mir umziehen.

Tari wird bei mir auf jeden Fall einen Platz auf Lebenszeit haben und es wird somit ein für alle Mal der letzte Besitzerwechsel für ihn gewesen sein. Ich glaube, dass auch er sehr froh darüber ist.

Unser schwerer, gemeinsamer Start

Leider hatte Tari kurz nach dem Kauf einen Sehnenschaden und so wurden wir für eine ganze Weile stark zurückgeworfen. Es war eine sehr frustrierende und traurige Zeit für uns beide und besonders schwer, da es erst kurz nach dem Kauf passierte und Tari und ich uns noch nicht einmal richtig kennen lernen durften.

Ich lief über 12 Wochen nur Schritt mit ihm, ging viel spazieren und hatte oft starke Zweifel, ob Tari jemals wieder reitbar wird. Aber wir haben uns zurück gekämpft und all die Geduld hat sich ausgezahlt. Der Sehnenschaden verheilte gut und ich durfte wieder langsam mit dem Training beginnen. Auch hier vergingen wieder Wochen und Monate und ich musste Tari schonend wieder aufbauen.

Selbst während dieser Zeit hatten wir immer wieder Rückschläge und umso stolzer bin ich nun, dass wir es bis hierhin geschafft haben und ich Tari wieder reiten darf. Tari wird sein Leben lang immer etwas anfällig bleiben und sein Bewegungsapparat ist nicht zu 100% gesund, doch leider lässt sich das nicht mehr ändern und ist vor allem dem harten Training im Reining geschuldet. Man muss sich einfach bewusst machen, dass Reinging-Pferde hartem Training ausgesetzt sind und das nicht spurlos an ihnen vorbei geht.

Und trotzdem: Tari und ich machen das Beste daraus und ich achte immer sehr darauf, dass es ihm gut geht und er nicht überfordert wird.

Woher kommt sein Name?

Taris richtiger Name lautet „Ruf N Tari“. Wie im Westernbereich üblich, setzt sich der Name einfach aus seinen Vorfahren und den Zuchtlinien zusammen. Seine Eltern heißen „Lil Ruf Peppy“ und „Jac N Tari“ und so wurde aus den beiden Namen eben „Ruf N Tari“. 

Ich habe erst hin und her überlegt, wie sein Rufname dann lauten soll und hatte noch „Ruffy“ oder „Terry“ im Angebot. Beides hat mir aber nicht so zugesagt und so heißt er nun eben „Tari“. Ich mag den Namen mittlerweile ganz gerne. Er ist kurz, knapp und prägnant und passt irgendwie zu ihm.